Schlechtes Timing ist hochproblematisch: ich habe in der letzten FrauenKlasse ja nochmal darauf hingewiesen, wie wichtig es ist – sofern frau auf natürlichem Wege schwanger werden kann* – dass die beiden Tage vor dem Eisprung die sind, die die höchste Empfängniswahrscheinlichkeit haben und der Tag des Eisprungs selber nur der drittbeste Tag. Nach dem Eisprung, das was die blöden LH-Stäbchen meist anzeigen, nur noch 6% Chance auf Empfängnis. NFP und Schleimbeobachtung sind einfach besser oder Tools mit 3-Hormon-Messung.*
Bei uns sind nach dem letzten Montags-Webinar noch einig Fragen eingegangen und fast alle hatten das gleiche Thema:
Ist es wichtig, in welcher Zyklusphase ich bin, wenn das Kinderwunsch-Hypnose-Programm beginnt? Nö!
Sowas von gar nicht! Keine der Hypnosen schadet einer werdenden Schwangerschaft, falls sich gerade schon jemand einnistet. Und für die erste Durchführung der Hypnosen, die aufeinander aufbauen, ist es ebenfalls herzlich egal, wo Sie sich im Zyklus befinden. ABER: auch wenn ich es gut kenne, dass die ersten Frauen sich nach 3 Wochen schwanger melden, kurz vor Eisprung eingestiegen und schon hat es geklappt…. Das sind nicht alle.
Sie hören mich immer wieder von den 3 Monaten „Premester“, der Vorreifungsphase der Eizellen sprechen. Gerade bei Frauen über 35, Frauen mit PCOS oder anderen Eireifungsstörungen erwarte ich Schwangerschaften eher ab dem 4. Monat nach Beginn des Programms.
Hypnose wirkt manchmal wie Magie, aber zaubern können wir hier nicht, ich besitze keinen Zylinder.
Manche Wunder dauern vier bis sechs Monate, aus ganz banalen medizinischen Gründen. Und: selbst unter optimalen Bedingungen ist die Empfängnisrate pro Zyklus maximal 25%. Daher gehe ich davon aus, dass viele Schwangerschaften erst nach den 6 Wochen zu vermelden sind.
Sie erhalten einen Plan, wie Sie die Hypnosen nach Ablauf der sechs Wochen weiter optimal nutzen. Zum Beispiel die Hypnose „einladende, gemütliche Gebärmutter“ für bessere Einnistungsbedingungen. Sie möchten für optimale Bedingungen in Ihrer Gebärmutter sorgen? Dann ist es gut, in jedem folgenden Zyklus diese Hypnose einmal in der Woche vor Ihrem Eisprung zu hören, häufiger schadet nicht.
Haben Sie Einnistungsschwierigkeiten**?
Mehrere IVF oder ICSI-Versuche hinter sich, bei denen es aus dem Labor hieß: alles bestens, schöner Embryo, perfekte Qualität und doch kam nach dem Transfer keine Schwangerschaft zustande oder nur ein Hauch positiver Test und dann war das Glück leider schon wieder viel zu früh vorbei? Oder Sie haben im natürlichen Zyklus immer wieder das Gefühl, da will jemand kommen, aber bleibt nicht? Dann hören Sie diese Hypnose 2-3 x pro Woche in den ersten 3 Wochen des Zyklus und in der letzten Zykluswoche sind Sie PUPO = „Pregnant until proven otherwise“ auf Deutsch: "Schwanger bis zum Beweis des Gegenteils" und hören bitte jeden Morgen die "Schutz-Hypnose", die ist kurz, aber sehr nützlich.
Mir ist es wichtig, dass Sie keine „Eintagsfliege“ bekommen, sondern ein ausgeklügeltes Programm, dass Ihnen wirklich langfristig hilft und in jedem Zyklus Ihre Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, optimal verbessert.
Was ist, wenn Sie schon im Oktober, mit Beginn des Programms, Ihre nächste Behandlung in der Kinderwunschklink geplant haben? Ich habe bereits mehrfach betont, dass es wichtig ist, bei IVF, ICSI, IUI mit Stimulation, die entsprechenden Hypnosen drei Tage vor Beginn der Stimulation zu starten… Kein Problem: Sie schreiben uns ab dem 01. Oktober einfach eine Mail und wir schalten Ihnen die entsprechende Hypnose vorzeitig frei. Dann werden Sie an einigen Tagen zwei Hypnosen hören (mehr macht keinen Sinn, das Unterbewusstsein kann nur eine begrenzte Menge Suggestionen pro Tag aufnehmen). Das schaffen Sie, schließlich dürfen Sie dabei einschlafen.
Klingt das für Sie gut? Dann freue ich mich, wenn wir im Oktober intensiv miteinander arbeiten und Ihrer Fruchtbarkeit einen massiven Anschub geben.
Ihre
Dr Dorothee Struck
PS: Wenn Sie mehr Fragen haben: her damit! Sie können kommenden Montag noch einmal im Webinar stellen, da beantworte ich, nachdem ich Ihnen erzählt habe, wie und was wir genau im Programm machen und warum Hypnose so gut wirkt, ein paar Fragen. Letztes Mal haben ich bis auf zwei Fragen alle beantwortet, dann musste ich stoppen, damit wir noch für die Hypnose „Ballast abwerfen, auf dem langen Kinderwunschweg“ genug Zeit hatten. Die machen wir Montagabend auch noch mal gemeinsam.
Fußnoten:
*über die Gründe, eine Eileiter-Durchspülung zu machen, haben wir auch gesprochen. Wann ist das empfehlenswert und wann nicht. Was spricht für die Ultraschall-Methode und was für die große Show der Bauchspiegelung. Sie wollen erstmal die FrauenKlasse gucken und ärgern sich, dass Sie diese verpasst haben? Sie können den Mitschnitt noch erwerben, wenn Sie HIER klicken.
**Ich hasse das Wort „Einnistungsversagen“, das leider in der Medizin noch oft gebraucht wird. Das klingt so nach „Looser“, alles falsch gemacht und Frauen fühlen sich dann schuldig. Wissenschaftlich wird diskutiert, ob „bereits“ nach vier vergeblichen Embryotransfers oder erst nach zehn guten eingesetzten Embryonen von einer Einnistungsschwäche gesprochen wird. Ich persönlich finde, alles über vier ist eine Zumutung. Es gibt tatsächlich einen intrapsychischen Grund dafür, neben Immunologie und Hormonen, das Einnistung schwieriger ist, diesen Grund gehen wir in Woche 4 im Programm an, die immunologischen und hormonellen Faktoren sind Teil von Woche 6.
Im Moment schreibe ich ausschließlich über Kinderwunsch und bewerbe mein Kinderwunsch-Hypnose-Programm. Sie möchten davon nichts mehr hören?
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Dr med Dorothee Struck
Fachärztin für Frauenheilkunde & Geburtshilfe, Ärztin für Naturheilverfahren & klinische Hypnotherapeutin aus Leidenschaft.
Seit 1995 helfe ich Babys auf diese Welt, die ersten 10 Jahre in Kliniken, dann 18 Jahre in meiner eigenen Praxis in Kiel und jetzt Online.
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