Moin: Atmen im neuen Jahr! - Im 3Keys® HypnoBirth Kurs noch Plätze frei!
Published 3 months ago • 5 min read
Ein Teil von Ihnen bekommt diesen Newsletter doppelt – ich entschuldige mich dafür! Unser E-Mail-System ziehen wir in den nächsten 2 Wochen um. Wer schon etwas über die neue Homepage gekauft hat, wie die Hypnose „Auftanken nach einem belastenden Arbeitstag“ ist aktuell doppelt bei uns angemeldet. Da sich aber seit 3 Wochen Menschen über die neue Homepage für die Newsletter wie den für die Schwangerschaft anmelden, geht er über beide Verteiler raus: SORRY!
Moin!
Ein frohes, neues und vor allem gesundes neues Jahr wünsche ich Ihnen!
Ich hoffe, Sie hatten eine ruhige, gemütliche, total entspannte Weihnachtszeit und Muße zwischen den Jahren. Einmal Luft holen, bitte, innehalten. Ja, wirklich, bitte einmal durchatmen bevor Sie weiterlesen:
Einmal durchatmen.
Das tut so gut, kurz innehalten und das in die Ferne treten lassen, was vielleicht über die Feiertage anstrengend war: Die, die Dienst geschoben haben in den Krankenhäusern, Polizeiwachen & Co vor allem. Aber auch die, die etwas überfressen sind an Keksen, familiären Pflichten & Verwandtschaftsnähe - ja, sie sind alle lieb und nett, aber… völlig OK, sie dürfen die Feiertage auch in Teilen doof finden, wütend sein, traurig und es einmal wahrnehmen und mit dem Atem ein Stück weit loslassen.
Einmal durchatmen!
Marisa Peer sagt immer: You have to feel it, to heal it
Du musst es fühlen, um es zu heilen.
Fühlen und dann einmal durchatmen!
Das ist so wahr, aber wir werden darauf getrimmt als Frauen, sozial akzeptabel zu sein, Gefühle wegzulächeln, Dinge zu akzeptieren, die eigentlich unzumutbar sind; die „Östrogenvergiftung“ unserer fruchtbaren Jahre macht es auch nicht einfacher*.
Weihnachten!
Wir werden mit den Geschichten der Bibel, ob wir es wollen oder nicht, weil es einfach unser kultureller Hintergrund ist, konfrontiert. In der Bibel steht, "das Weib soll unter Schmerzen seine Kinder gebären". Damit hat das Ganze angefangen. Muss Geburt immer schmerzhaft sein? Ich kenne so viele Frauen aus meinen zehn Jahren im Kreißsaal, die bis zu der eigentlichen Austreibungsphase, Pressphase mag ich gar nichts sagen, manche Frauen atmen die Kinder heraus und manche fluchen sie auch heraus oder tönen sie heraus, schreien sie heraus... Alles das ist in Ordnung. Denn Gebären hat vom Wortstamm etwas mit sich gebärden zu tun. Aber ich weiche ab.
Einmal durchatmen!
Die Bibel sagt, unter Schmerzen soll das Weib die Kinder gebären. Das erste kulturelle Konzept, dass das Ding schmerzvoll sein muss. Und dann hören wir über Weihnachten ständig von Maria. Hat die eigentlich mal jemand gefragt, ob sie hochschwanger, Kilometer um Kilometer um Kilometer auf einem Esel oder Maultier unterwegs sein wollte? Ganz weit weggetragen von dem Vierbeiner von ihrer Familie. Früher war es üblich, dass Mütter, Tanten, die weise Frau im Dorf sich um die werdenden Mütter kümmerten, ihr bei der Geburt beistanden, ihrem Wochenbett geholfen haben. Und stattdessen wird sie einfach per Dekret eines Mannes dazu verpflichtet, mit ihrem Gatten auf Reise zu gehen, hochschwanger, an einen fremden Ort.
Wenn es vor 2000 Jahren ähnlich war wie bei uns, dann ist es nicht einfach, mal soeben eine Hebamme oder neue Frauenärztin zu finden. Wer hat eigentlich Maria gefragt? Bei der ganzen Geschichte geht es viel um das Jesuskind, die Ankunft des Heilands natürlich. Wichtig, aber wer hat denn den auf die Welt gebracht? So wenig Aufmerksamkeit ist für die Geburt einer gesunden Mutter. Was braucht Maria vielleicht an Unterstützung? Josef wird sich Mühe gegeben haben, so er konnte. Aber kann Josef die Hebamme, die weise Frau im Dorf, die Frauen, die selber geboren haben, ersetzen? Zumutung! Damals gab es nicht nur Mangel an Herbergszimmern, sondern auch an guter geburtshilflicher Unterstützung. Heute haben wir dies leider oft genug auf andere Art und Weise. Hebammenknappheit: Viele haben den Beruf aufgegeben wegen unsäglicher Bezahlung, schlechten Arbeitsbedingungen. Aber auch an kreissaal-willigen Ärztinnen-Nachwuchs fehlt teils. Oh, ich könnte jetzt verbal stundenlang abärgern...
Einmal durchatmen!
Ich bin übrigens über einen Instagram-Post vom Hebammenprotest auf diese Geschichte gekommen, der mir zwischen Weihnachten und Neujahr vor die Augen fiel. Entzückend gemacht zu einem bitteren Thema.
Ich kann die Geschichte nicht zurückdrehen, die Stories, die Frauen in unserer Kultur über ihre Ohne-Macht unter der Geburt erzählt werden, die Geschichten über Schmerzen, Drama und nicht beachtet-werden, sobald das Kind da ist. Im 3Keys® HypnoBirth Kurs kann ich diese Stories und kulturellen Prägungen aber verblassen lassen, Vorbeugen, Wetterfest machen mit hypnotischen Interventionen und auch ganz praktischen Tipps, Tricks und Anleitungen, wie postnatalen Depressionen vorgebeugt werden kann.** Das wieder mit wachsender Begeisterung ab dem 22. Januar und im April. Mit Anleitung zum ruhigen Atmen, nicht nur für die Geburt
Einmal durchatmen!
Der Zauber der Hypnose ist, dass wir die Geschichten, die wir erzählt bekommen, uns immer wieder selber erzählen, bis sie zu einem verinnerlichten Glaubenssatz werden, verändern können.Wenn die Story eine finale Wahrheit wäre, würde es ja Wahrheitssatz heißen und nicht Glaubenssatz.
Wir können nicht weg, aus den Gegebenheiten, die wir haben. Maria und Joseph damals auch nicht, als der Befehl zur Volkszählung kam. Ziviler Ungehorsam, im alten römischen Reich kam das nicht gut an. Und dann machen wir uns halt auf den Weg, das Beste aus den Dingen zu machen und wer weiß, vielleicht liegt am Ende der Reise ja eine tolle Überraschung, wie die drei Heiligen Könige, die unerwartet der jungen Familie Gold und andere Wertsachen brachten. Oder die drei Schlüssel (3Keys®) zur leichten Empfängnis, der gelassenen Schwangerschaft, dem positiven Geburtserlebnis egal auf welchem Wege und zum entspannten Wochenbett 😉.
Den letzten Newsletter hat „Frankie goes to Hollywood“ begleitet, die Sehnsucht nach dem Glitzer und Ruhm in der Filmstadt aber auch kalifornische Entspannung. Nein, jetzt kommt nicht „Californication“; die Red Hot Chili Peppers“ waren vor einer Weile schon am Mikro. Nein, zum Thema passt besser „Paddy goes to Holyhead“. Zum einen, Holyhead, die Stadt in Wales, wichtigster Hafen, um von Dublin nach England zu kommen. Viele Paddys und Marys – da ist sie wieder, die Maria – sind auch nicht ganz freiwillig Richtung Holyhead aufgebrochen, wenn in vergangenen Jahrhunderten die Ernten schlecht waren und wenig Arbeit vorhanden.
Aber die irische Saga vom Drachen hat auch hier wieder ein unerwartetes Ende: Statt Mord und Drachenerschlagung, gibt es eine gute Tasse Tee am Ende.
Wer sagt, dass Geschichten nicht umgeschrieben werden können?
Einmal durchatmen!
Bevor morgen die Arbeit wieder beginnt, nachdem Verwandtschaft und Bekanntschaft zum Flughafen in Larnaka gebracht wurde, mache ich mir jetzt auch einen irischen Tee und setze mich daran, das Chaos in unseren E-Mail-Verteilern und Newslettern zu sichten.
PS: Sie sind Hebamme oder Kollegin? Auf der Warteliste für die Ausbildung in 3Keys® HypnoBirth, für Kursleitung und Einzelhypnosen, sind schon etliche Frauen. Der Kurs wird voraussichtlich im April und Juni vor den Sommerferien stattfinden. Im März gibt es ein kostenfreies Webinar, um mir Fragen dazu zu stellen. HIER ANMELDEN
Fußnoten:
*Sie werden in der nächsten Zeit noch einiges über die Östrogenvergiftung und warum die Wechseljahre vielleicht das größte Geschenk der Evolution an die Menschheit sind, hören.
**und wenn nicht vorgebeugt werden kann, dann doch zumindest frühe erkennen und wissen, wie Hilfe zu holen ist. Ganz wichtig, zu viele HypnoBirthing Kurse hören mit der Geburt auf, dabei beginnt dort erst die Geburt der Mutter. Das liebe ich am 3Keys®-Hypno-Birth Konzept, es geht weit über die Geburt hinaus.
Sie erhalten diesen Newsletter von Dr. Dorothee Struck, weil Sie sich dazu angemeldet haben, einen Online-Kurs, Webinar, Hypnose etc. gebucht haben oder einen Download angefordert haben.
Aktuell erscheint dieser Newsletter 2-3 x im Monat, gelegentlich öfter, wenn ich Veranstaltungen bewerbe. Sie können sich über den Link der "Abmelden" heißt, und den Sie ganz unten in jeder E-Mail finden, von meinen Mails abmelden. Dann erhalten Sie keine Musiktipps und Geschichten rund um Hypnose, Heilpflanzen & Hormone mehr. Schade eigentlich!
Wenn Sie sich komplett abmelden: Sie bekommen auch keine Updates mehr zu den Hypnosen und Programmen, die Sie gekauft haben, aber Sie haben selbstverständlich weiterhin Zugang dazu.